Umfrage: Frankfurter Buchmesse für die Zukunft gerüstet

11. Oktober 2011
  • 92 Prozent sehen größte Buch- und Medienmesse der Welt trotz Internet und damit verbundenen Informationsmöglichkeiten weiterhin als zeitgemäß an
  • Laut aktueller Studie des Online-Ankaufsservices momox spielen Internet, Onlinebücher und E-Books auf der Frankfurter Buchmesse künftig eine größere Rolle
  • Aktuelle Trends wie Hörbücher und Lern-CDs wurden auf Frankfurter Buchmesse bisher in ausreichender Form berücksichtigt – bei E-Books sieht es anders aus

Frankfurt am Main/Berlin, 11. Oktober 2011 – Die Frankfurter Buchmesse hat sich den multimedialen Herausforderungen rechtzeitig gestellt und sich mit zahlreichen Neuerungen den aktuellen Entwicklungen angepasst. Dementsprechend sehen 92 Prozent der Verbraucher die größte Buch- und Medienmesse der Welt weiterhin als zeitgemäß an. Eine Mehrheit von 96 Prozent ist sich zudem sicher, dass es die Buchmesse auch noch in fünf Jahren geben wird. Diese Ergebnisse hat eine aktuelle Umfrage* zutage gefördert, welche der Online-Ankaufsservice momox anlässlich der Frankfurter Buchmesse (12. bis 16. Oktober 2010) in Auftrag gegeben hat.

Demnach werden aktuelle Trends, wie Hörbücher und Lern-CDs bisher auf der Frankfurter Buchmesse in ausreichender Form berücksichtigt, 74 Prozent der Verbraucher sind dieser Meinung. Ein wenig anders ist es bei Apps sowie standardisierten oder enhanced E-Books. Hier sieht eine klare Mehrheit von 59 Prozent noch einen Nachholbedarf für die Messe. Für 84 Prozent der Befragten wird das Internet zukünftig eine größere Rolle spielen. Während eine deutliche Mehrheit von 74 Prozent den Online-Büchern/-Texte einen Bedeutungszuwachs auf der Buchmesse bescheinigt, fällt dieser bei den E-Books doch noch ein wenig bescheidener aus (47 Prozent).

Der zunehmende Einfluss des Internets spiegelt sich auch in den Vertriebskanälen des Internets wider. So geht die überwiegende Anzahl der Befragten (95 Prozent) von steigenden Marktanteilen für den Online-Versandbuchhandel. Auch sonstige Verkaufsstellen, wie der buchfremde Fachhandel, werden in fünf Jahren an Bedeutung gewonnen haben (78 Prozent). Dagegen glauben die Verbraucher, dass beim Verkauf von Büchern die Marktanteile der klassischen Buchhandlung (stationärer Sortimentsbuchhandel) und der Warenhäuser weiter sinken werden (68 bzw. 78 Prozent). 79 Prozent der Befragten gehen zudem davon aus, dass die Bedeutung des Versandbuchhandels (ohne Internet) gleich bleiben wird. Uneinigkeit herrscht hinsichtlich Buchgemeinschaften und Direktvertrieb der Verlage. Immerhin 45 Prozent prognostizieren aber auch hier gleichbleibende Marktanteile.

* Für die empirische Untersuchung wurden 500 Verbraucher befragt. Aktuelle Umfrage erhältlich unter Tel.: 0611 / 973150, Fax: 0611 / 71 92 90 oder E-Mail: team@euromarcom.de

Umfrage_ Frankfurter Buchmesse fuer die Zukunft geruestet.pdf

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